Übungen zur Kunst des Sehens: RE-PRODUKTION
Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein war das Kopieren und Variieren der alten Kunst die Grundlage der Ausbildung des Künstlers. Dann setzte sich die „klassische Moderne“ mit ihrem Konzept der permanenten Innovation durch: Jede Form der reproduktiven Aneignung von Vergangenheit steht seither im Verdacht, reaktionär zu sein.
Darauf reagiert seit einiger Zeit die „Appropriation art“ mit ihren verschiedenen Facetten.
Wie hat sich das Spannungsverhältnis zwischen Reproduktion und Innovation in der Geschichte entwickelt?
Das Städel Museum bietet nach der Eröffnung der zeitgenössischen Abteilung einen Werkfundus, der 600 Jahre umfasst und bestens geeignet ist, einen kreativen Umgang mit der Vergangenheit zu üben.
Termine
Mittwoch 9. 5., 23. 5., 6. 6., 20. 6., 4. 7. jeweils von 10-14 Uhr
(mit Pause)
Treffpunkt: Foyer im Städel Museum Frankfurt, Schaumainkai 25
Kontakt und Nachfragen: michael.kolod@pfiff-pr.de
069/ 605098179 (Mi.nachm.bis Fr.)